Lino Industries (Ltd.) verzeichnete am 18. Juni einen Jahresumsatz für das zweite Quartal von 143,2 Milliarden Won, was im Vergleich zum Vorjahres gleichen Zeitraums um 27,3 % gestiegen ist. Der operative Gewinn lag bei 73,5 Milliarden Won und stieg um 37,6 %, wodurch das Unternehmen sein bestes Quartalsgewinn erreichte. Ein wesentlicher Wachstumstreiber sind die Entwicklung von AI-bezogenen Halbleiterchips sowie die Diversifizierung des Umsatzportfolios.
Jedoch gibt es Produktionsverzögerungen durch Streik der Gewerks. In einer Versammlung, an der 350 Mitglieder teilnahmen, beteiligten sich die Gewerksmitglieder auf Gehalt und Arbeitsbedingungen als zentrale Forderungen; das Unternehmen hat jedoch keine konkreten Lösungsvorschläge vorgelegt und setzt die Verhandlungen fort. Derzeit nehmen etwa 340 Angestellte am Streik teil, und von den 665 Beschäftigten wurden nur einige eingesetzt.
Die Gewerks forderten kürzlich eine Gehaltserhöhung um 400 % sowie einen Bonus von 300 % im zweiten Halbjahr und ein Jahresbonus als letztem Ende des Jahres. Das Unternehmen behält jedoch seinen realistischen Einsatzlevel bei und legt zusätzliche Vorschläge vor. Der Forschungsleiter Jang Hong-sik warnt, dass die Kostensteigerung die Gewinnentwicklung der dritten Quartals beeinflussen könnte und hat deshalb den Zielpreis leicht gesenkt.
Lino Industries versucht derzeit die Konflikt mit Verhandlungen zu lösen; jedoch kann ein Streik das Lieferengeschwindel und Produktionsverzögerungen negativ beeinflussen. Die Angelegenheit wird nicht stark auf das Ergebnis auswirken, dennoch sollten Investoren die Strategie zur Umsatzdiversifizierung des Unternehmens sowie den Fortschritt der AI-Entwicklung fortlaufend beobachten.