Der CEO Park Seung-hyun erklärte in einem Interview mit Hanyangdotcom, dass ArtistCompany plant, im vierten Quartal dieses Jahres ein Produktkonzept zu starten, das den Namen des Schauspielers Lee Jung‑jae nutzt. Er betonte, dass es kein Geschäft sei, bei dem lediglich Produkte aufgrund von Prominen verkauft werden. Er sagte: „Wir wollen einen unabhängigen Brand aufbauen, der die Popularität von Schauspielern und Content mit einer starken Produktidentität verbindet.“
ArtistCompany besitzt derzeit die geistigen Eigentumsrechte (IP) von einflussreichen Persönlichkeiten wie Lee Jung‑jae, Kim Hye‑yun und Im Ji‑yeon. Das Unternehmen erklärt, diese IP zu monetarisieren und zu branden sei möglich. Der im vierten Quartal geplante Brand trägt zwar den Namen „Lee Jung‑jae Kosmetik“, aber er strebt nicht nur an einem Namensgebrauch; vielmehr soll die Produktlinie die von Lee Jung‑jae geäußerte Hautprobleme und ihre Lösungsansätze technisch verknüpfen. Der CEO betonte: „Die Produktpalette wird nicht ausschließlich nach den persönlichen Präferenzen des Schauspielers gestaltet, sondern soll Marktanalysen und Konsumentreaktionen berücksichtigen, sodass der Brand auch über die Fangemeinde hinaus erfolgreich sein kann.“
ArtistCompany hat zudem ein MOU mit TikTok und weiteren externen Plattformen unterzeichnet, um einen globalen IP-basierten Brandgeschäft voranzustellen. Das Unternehmen plant, zunächst in Japan zu starten und anschließend nach Amerika auszubreiten. Durch das Commerce-Platform „TikTok Shop“ soll die Zusammenarbeit mit lokalen Creators und Sellers zur Vermarktung genutzt werden. Der CEO sagte: „Durch den Einsatz des Schauspieler‑IP können wir von Anfang an Influencen und Partnern gewinnen.“ Er kündigte gleichzeitig eine Strategie für Offline- und Online-Kommunikation an.
ArtistCompany meldete in seinem AdTech-Plattformgeschäft einen Umsatz von 9,2 Milliarden KRW und einen operativen Gewinn von 600 Millionen KRW aus; im ersten Halbjahr des Jahres erreichte es einen Umsatz von 4,1 Milliarden KRW (24,86 % des gesamten Umsatzes). Der CEO erläuterte: „Das AdTech‑Geschäft ist ein eigenständiger Bereich; die Datenverwertung ist ein separater Diskurs.“ Er erklärte, dass er die Nutzung externer Plattformdaten wie TikTok für IP-Commerce nutzen könne und betonte, dass er die Ziele für neue Projekte erneut prüfe und konkrete KPIs festlege. Mit dem Abschluss des vierten Quartals sei das Unternehmen in der Lage, greifbare Ergebnisse zu präsentieren.
Der CEO schloss mit: „Wir verfolgen keine reinen theoretische Visionen, sondern einen umsetzbaren Ansatz.“ Er wies darauf hin, dass ArtistCompany derzeit 27,1 % der größten Aktionärsanteile und 11,0 % der operativen Gewinnanteile hält.“ (Kim Yeon‑ji, Hanyangdotcom Reporter – kongzi@hankyung.com)