In einer internen Prüfung haben Samsung Electronics (Samsung Electro) und SK hynix die vorgeschlagene Strategie zur Vorabnahme von 25 Billionen Won an Stromzählergebühren für fünf Jahre der koreanischen Energieversorgungskommission (Korea Power) abgelehnt. Das Unternehmen hat diese Position erklärt.

Der Halbleitersektor hatte im vergangenen Jahr bereits in der zweiten Jahreshälfte ein hohes Tempo erreicht, doch die Unsicherheit darüber, ob sich dieses Niveau über einen Zeitraum von fünf Jahren fortsetzen wird, führte dazu, dass eine Vorabnahme mit erheblichen Kosten verbunden sein könnte. Daher wurde die Vorabnahme abgelehnt.

Korea Power hat erklärt, dass es durch die Vorabnahme zusätzliche Schulden reduzieren und die benötigten Mittel für Investitionen in das Stromnetz bereitstellen möchte. Es wurde auch argumentiert, dass die Vorabnahme zwar erhebliche Belastungen für das mittelfristige Geschäftsstrategien mit sich bringen könnte, aber gleichzeitig zur Unterstützung des Netzaufbaus beitragen könne. Die beiden Unternehmen haben jedoch beschlossen, Unsicherheiten im Geschäftsbereich zu minimieren.

Samsung Electronics und SK hynix haben jeweils einen Vorschlag von rund 20 Billionen Won bzw. 5 Billionen Won für die Vorabnahme der Stromzählergebühren gemacht, basierend auf den bereits gezahlten Beträgen des vergangenen Jahres; diese Beträge entsprechen dem fünfjährigen Umfang. Samsung Electronics erklärte, dass die erhaltenen Mittel zunächst in das nationale Stromnetz investiert werden sollen. Der Gesamtverschuldungsgrad des Unternehmens lag bei 210 Billionen Won und 700 Milliarden Won, davon 115 Milliarden Won lediglich auf den operativen Bereich. Die Regierung hat zudem Maßnahmen angekündigt, die Grenze für Schulden, welche aus Eigenkapital und Rücklagen bestehen, bis zu fünffache der bisherigen Obergrenze vergrößern können, wobei diese Änderungen bis zum Jahresende umgesetzt werden sollen.