In einer Umfrage unter US‑Oppositionsmitgliedern zeigte sich, dass die Mehrheit der Befragten – 1 503 Personen mit hoher Wahlwahrscheinlichkeit – 61 % dem Bau eines Datenzentrums, das künstliche Intelligenz (KI) unterstützt, ablehnen. Die Ablehnungsrate betrug 75 % bei Demokraten‑Opposition, 47 % bei Republikanern‑Opposition und 60 % bei Unabhängigen und anderen Oppositionen. In einer Generationen‑Analyse lag die Ablehnung bei Personen unter 30 Jahren bei 80 %, bei 65‑Jährigen oder älter bei 53 %.

Die Hauptgründe für die Ablehnung waren der Einsatz von Wasser- und Stromressourcen, Umwelteinflüsse sowie soziale Auswirkungen in den betroffenen Regionen (21 %) – insgesamt 32 % der Befragten gaben diese Gründe an. Von den 56 % Ablehnenden bevorzugte ein Teil „vollständiges Verbot“ gegenüber einer „Beschränkung des Baus“, wobei diejenigen, die einen vollständigen Verbot favorisierten, 38 % ausmachten. Die Umfrage betonte, dass KI und Datenzentren eine zentrale Rolle im US‑Wahlen spielen können, aber die Oppositionen zeigen sich zurückhaltend.

Ein Datenzentrum ist ein Betrieb, der Server sowie Kühlsysteme für das Training und die Optimierung von KI-Modellen betreibt; seine Errichtung erfordert große Mengen Wasser- und Stromressourcen, was zu Konflikten in den betroffenen Gemeinden führen kann. In einer Studie aus März 2026 gaben 71 % Befragten an, dass sie innerhalb ihrer Region einen Bau ablehnen; die stärkste Ablehnung lag bei 48 %, während die Zustimmung bei etwa 4 % lag. Solche Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Bau von Datenzentren politische und wirtschaftliche Kontroversien auslösen kann.

Die Präferenz der US‑Opposition für KI-Politiken zeigte sich ebenfalls deutlich; die Republikaner erzielten 42 %, die Demokraten 40 %. Der Unterschied betrug lediglich 2 %punkte, was jedoch ein Hinweis darauf sein könnte, dass parteieller Präferenzen mit regionalen Politiken verknüpft sind. Die Umfrage warnt, dass die Kontroverse um Datenzentren sich in den US‑Wahlen als „politische Risiken“ ausweiten könnten.