Bittarick Buterin betonte kürzlich, dass er sich auf die Verwendung eines lokalen Nodes und der Befehlszeile statt auf Browser-basierte DApps verlässt. Er wies darauf hin, dass die herkömmliche Web‑Schnittstelle zwar bequem ist, aber im lokalen Umfeld direkt Anfragen bearbeitet werden können – ein Ansatz, den er als sicherer und leistungsfähiger einschätzt.
Er hat ein eigenes Python-Skript entwickelt, das Wallet und Node verbindet und diesen Node als RPC-Server konfiguriert. Parallel dazu aktualisierte er sein ENS‑Eintrag, sodass er beispielsweise „my‑wallet.eth“ als vertrautes Alias nutzt – so dass Benutzer leichter darauf zugreifen können. Das lokale Skript liest die Transaktionsanfragen des Wallets aus und leitet sie an den Node weiter, der mit dem Ethereum‑Netz kommuniziert.
Allerdings weist Buterin darauf hin, dass manche DApps bei Angabe eines lokalen RPC nicht korrekt funktionieren könnten. Viele Anwendungen sind hardcodierte RPC-Adressen gewohnt; wenn Benutzer einen anderen Node verbinden wollen, kann das zu Problemen führen. Beispielsweise erkennen einige Browser-DApps den lokalen Adress „http://localhost:8545“ nicht und senden Transaktionen nicht oder erzeugen Fehler.
Abschließend erklärte er, dass er die komplette Verarbeitung über Befehlszeile und Node betreiben möchte – ein Ansatz, der die Kontrolle für Benutzer klarer macht und die Sicherheit des Ethereum‑Ökosystems stärkt. Er berichtete von seinem Testlauf, bei dem er erfolgreich den ENS‑Eintrag aktualisierte.