SpaceX hat kürzlich bekannt gegeben, dass es KI-Computing-Kapazitäten aus dem Menzips-Datenzentrum an externe Unternehmen verleiht. In einer Investitionsmitteilung, die im Juni 2026 veröffentlicht wurde, wird angegeben, dass Menzips und Menzips II zusammen über etwa 1,0 GW Rechenleistung verfügen. Diese Zahl spiegelt lediglich die Gesamtleistung der beiden Zentren wider und bedeutet nicht unmittelbar, wie viele GPUs oder andere Ressourcen an Dritte ausgeliehen werden sollen.

Eine weitere Quelle berichtet, dass SpaceX Gespräche mit Microsoft geführt hat. Es gibt jedoch keine offizielle Bestätigung eines Vertrags, und weder das eine spezifische Pressemitteilung noch ein Dokument von beiden Seiten vorliegt. Solche Situation deutet darauf hin, dass SpaceX strategisch seine Kooperationen mit externen Unternehmen ausweitet; die genauen Bedingungen der Vermietung bleiben aber noch unklar.

Eine andere Meldung besagt, dass Andsofic plant, bis zu 1 GW Rechenleistung direkt an Dritte zu verleiht. Gleichzeitig wurden Verträge mit Google und Reflection AI sowie weiteren Firmen veröffentlicht, was darauf hindeutet, dass SpaceXs externe Vermietungen tatsächlich in Gang sind. Beispielsweise hat Google ab Oktober 2026 einen Vertrag über monatlich rund 920 Millionen US-Dollar (etwa 1 Trillion 2475 Mio. KRW) abgeschlossen. Reflection AI kündigte ab Juli 2026 eine Leasingvereinbarung an, die monatlich etwa 150 Millionen US-Dollar (ca. 2034 Mio. KRW) zahlt. Zwar können diese Verträge unterschiedliche Laufzeiten und Konditionen haben; doch ein einfaches Aufaddieren der Monatszahlungen lässt sich als langfristige Einnahme einschätzen.

KI‑Modellentwickler profitieren, wenn sie bei eigenen Datanzentrumsbau externen Rechenressourcen sichern: dadurch können sie Betriebskosten ausgleichen oder Gewinne erhöhen. SpaceX verfolgt mit dieser Vermietungsstrategie das Ziel, Investitionen und laufende Kosten des Datenzentrums durch Kundenverträge zu monetarisieren. Ob die Verhandlungen mit Microsoft tatsächlich in einen Vertrag münden werden, lässt sich bislang nicht eindeutig entscheiden; die weitere Entwicklung der Gespräche ist daher von Interesse.