Der US-Verbraucherpreisindex (CPI) für August dürfte erneut um 3–4 % steigen, vergleicht die Prognoseinformations von Korean Treasury Securities am 13. August 2026. Die Vorhersage zeigt, dass der CPI in den nächsten Monaten um 3,6 % bis 3,7 % ansteigen könnte – ein Ergebnis, das mit dem Markt‑Erwartungen übereinstimmt und die Volatilität der Preisentwicklung im gesamten Wirtschaftskreisl widerspiegelt.

Diese Analyse stützt sich auf die Daten des Headline‑CPI aus Juli. In diesem Monat stieg der Index um 0,1 % gegenüber dem Vorjahr bis zu 3,4 %. Diese Zunahme entspricht den Markt­prognosen und wird als realistisch eingeschätzt. Man betont, dass Energiepreise nur einen geringen Einfluss auf die Preisentwicklung haben: Im Juli sank die Energiekosten um 1,5 %, während die Gas- und Ölförderkosten stiegen; doch durch den internationalen Ölpreisrückgang lässt sich der Inflationsdruck mildern.

Es bleibt jedoch unklar, ob die Preisbewegung im August weiter anhalten wird. Die Forscherin von Korean Treasury Securities vermutet, dass die Preise des WTI‑Brent‑Rohölens unter 80 US‑Dollar pro Barrel bleiben sollten, so könnte der Headline‑CPI ab August erneut steigen. Sie liefert eine Schätzung basierend auf Daten vom 10. August und betont, dass trotz des aktuellen Ölpreises die Preisrisiken noch immer hoch sind.

Die Möglichkeit, dass der Inflationsdruck bis Jahresende weiter zunimmt, ist ebenfalls beachtet. Sollte der Ölpreis im zweiten Halbjahr sinken, aber dennoch gleichbleiben, so würde die jährliche Wachstungsrate stärker als das Vorjahr steigen und könnte die Inflation erneut in den letzten Monaten des Jahres ankurbeln. Dies hätte Auswirkungen auf US‑Zinssätze und auf die Erwartungen der Finanzmärkte.