Der Lieferdienstleistungssektor befragte im Zeitraum vom 11. bis zum 14. des vergangenen Monats über die Fahrer von „Baemin-Konect“ bezüglich der Unannehmlichkeiten, die sie beim Betreten von Apartments und gemischt genutzten Gebäuden erlebten. Die Befragung ging über die Zufriedenheitsmessung hinaus; sie forderte die Fahrer auf, konkrete Beispiele aus der Praxis zu schildern.

Die Befragungsergebnisse deuten, dass viele Fahrer den Eintrittsprozess als übermäßig und zeitaufwendig empfinden; sie fühlen sich „unbequem oder zu viel“. Insbesondere war die Regelung des Eingangs nicht eindeutig, sodass in verschiedenen Gebäuden unterschiedliche Kriterien angewandt wurden.

Ein zentrales Thema war die „Ein- und Ausstiegsregelung“. In einigen Apartments verlangten vor dem Betreten einen Helm zu tragen und forderten die Angabe von Name und Kontakt im Besucherprotokoll. Darüber hinaus gab es Fälle, wo die Identitätsverifikation verlangt wurde, und in manchen Fällen musste der Fahrer nach dem Ausstellen eines Autoteils das Fahrzeug auf einem Außenbereich abstellen und dort ein Essen mit sich führen.

Diese Regelungen verlängerten den Lieferzeitraum, erhöhten zugleich die Möglichkeit von Konflikten zwischen den Fahrern und der Ortungsleitung. Die Unzufriedenheit wuchs unter den Fahrern.

Im Online‑Forum und in sozialen Netzwerken wurden Forderungen nach klarer Ein- und Ausstiegsregelung gestellt; sogar das Meme „Chae‑Long‑Apartment“ entstand. Dies ist ein humoristischer Kommentar, der die Bedeutung von übermäßiger Trennung zwischen Bewohnern und externen Besuchern im japanischen Anime „One‑Piece“ widerspiegelt. Die Fahrer zeigten Unmut gegenüber diesen Regelungen und sagten, dass sie dadurch Zeit verlieren und Konfliktpotenzial mit den Ortungsleitern haben.

Die Lieferfirmen sehen vor, die Ein- und Ausstiegsregeln pro Apartment zu klären und bei Problemen von der Lieferung zu verhindern; sie wollen auch Schutzmaßnahmen ergreifen, damit kein Haftung für die Fahrer entsteht, falls ein Lieferproblem auftritt. Gleichzeitig planen die Unternehmensleitungen, die Befragungsresultate und das Fahrernfeedback zu prüfen und Maßnahmen zur Verbesserung einzuführen.

Die Verantwortlichen betonen, dass die Befragungensergebnisse als Grundlage dienen werden und sie bereits Programme wie rechtliche Beratung, Schadensicherung und andere Unterstützungsprogramme anbieten, um den Betrieb der Apartments und Lieferfirmen reiblicher zu gestalten.