Am 20. Mai 2024 um 01:06 Uhr (koreanische Zeit) ereignete ein Ereignis, das die Finanzmärkte aufmerksam machte. Ein großer Trader, der seit längerer Zeit Long‑Positionen in Ethereum (ETH) hielt, hat öffentlich seine realisierten und noch nicht realisierten Gewinne und Verluste bekannt gegeben. Der Trader besaß zu Beginn des Jahres Positionen im Wert von etwa 48 220 000 US$ (etwa 68,1 Mio. KRW), wobei die aktuelle unrealisierte Bewertung dieser Position bei etwa 3 340 000 US$ (etwa 4,7 Mio. KRW) lag.

Trotzdem verzeichnete er in dem gleichen Zeitraum einen realisierten Verlust von 3 150 000 US$ (etwa 4 4,5 Mio. KRW). Analyst Jin‑Woo Lee prüfte die Monitoring-Daten und meldete, dass der Trader unter dem Spitznamen „Machibra더“ seine Positionen öffentlich gemacht hatte. Er berichtete, dass der Trader mehrere hundert- bis tausendeinsteiliges Liquidationen durchführte, sodass ein realisierter Verlust von 3 150 000 US$ entstand.

Eine Long‑Position ist grundsätzlich eine Struktur, die sich an steigenden Basiswertpreisen orientiert und bei Einsatz von Hebel (Leverage) die Preisschwankungen stark verstärkt; so können Gewinne und Verluste erheblich vergrößert werden. Im umgekehrten Fall besteht das Risiko, dass durch Liquidationen aufgrund fehlender Sicherheiten die Position zwangsweise geschlossen wird. Solche Beispiele zeigen, dass bei wiederholtem Handel in dieselbe Richtung sowohl aktuelle Positionen als auch bisherige realisierte Erträge sich stark ändern können.

Die veröffentlichten Positionsdaten des großen Traders könnten für Marktteilnehmer von Informationswert sein; doch bleibt die Beurteilung der Preisbewegung von ETH auf Basis dieser Daten begrenzt. Die unrealisierten Gewinne sind bis zur Schließung der Position nicht endgültig, und das Endergebnis hängt von weiteren Preisschwankungen und eventuellen Liquidationen ab. Anleger sollten bei Nutzung dieser Informationen Vorsicht walten und Risikomanagement betreiben.