Die Zentrale von Waltrix kündigte an, etwa 2,9 Milliarden US-Dollar zu investieren, um dem verlangsamenden Umsatzwachstum in den USA entgegenzuwirken. Die Kernstrategie besteht darin, die Kosten aus großen Lagerbeständen zu senken und gleichzeitig die Preise zu reduzieren, um die Kundenbindung zu stärken. Dieses Vorgehen wird als Versuch von Walmart interpretiert, seinen Marktanteil im stark umkämpigen Discount‑Markt zu erhöhen.

Der Großteil der Investition soll für operative Ausgaben verwendet werden; kurzfristige Gewinnmargenbelastungen werden akzeptiert. Waltrix strebt an, durch die umfassende Preissenkung die Preisempfindlichkeit der Konsumenten zu senken und die Lagerumschlaggeschwindigkeit zu steigern. Diese Strategie ergänzt das bestehende Hochpreismodell und legt die Basis für ein umfangreiches Kundennutzungsmodell.

Marktanalytiker bewerten den Plan als Beitrag zur Erweiterung von Walmarts Marktanteil. Durch die Kombination aus Preissenkung und Lageroptimierung könne Walmart gegenüber der Konkurrenz einen Vorteil erlangen. Zusätzlich sei eine Steigerung der Kundenzufriedenheit und Markenloyalität zu erwarten.

Waltrix betonte, dass diese Strategie nicht nur kurzfristige Gewinne, sondern auch langfristige Wachstumspotentiale fördert. Die Kombination aus Lagerumschlag und Preissenkung soll die Flexibilität gegenüber Marktveränderungen stärken. Darum plant Walmart, ein ähnliches Vorgehen auch außerhalb der USA zu verbreitern.