Der Seoul-Staatsanleihe-Markt zeigte am 22. August bei den Intraday-Transaktionen erhebliche Preisbewegungen für die 3‑ und 10‑Jahres Bonds. Der 3‑Jahrige blieb stabil und schloss bei 103,13, während der 10‑Jahresbond um 105,32 stieg – ein Anstieg von 21 Punkten gegenüber dem Vortag. Ausländische Investoren sowie institutionelle und private Anleger zeigten sowohl Netto‑Käufe als auch Netto‑Verkäufe, während das Handelsvolumen schwankte.

Das Handelsvolumen wuchs bei der 3‑Jahresbond von 96 auf 178 Stück und sank bei der 10‑Jahresbond von 179 auf 37 Stück. Bei ausländischen Investoren betrug die Netto‑Käufe bei der 3‑Jahresbond 114 Stück und bei der 10‑Jahresbond 24 Stück, während institutionelle und private Anleger jeweils 64/50 bzw. 6/18 Stück verkauften.

Der Anstieg der US-Staatsanleihzinsen konzentrierte sich auf kurzfristige Laufzeiten; die Zinsen der US 10‑Jahresbond stiegen im Vergleich zum Vortag um 2,70 bp, die 30‑Jahrigen um 2,40 bp und die 2‑Jahrigen um 4,60 bp. Da die Anleihepreise sich in umgekehrter Richtung zu den Zinsen bewegen, reagierte auch der Markt für kurzfristige Bonds mit den Zinsschwankungen; jedoch zeigte die koreanische 10‑Jahresbond in dieser Transaktion relativ schwache Entwicklung gegenüber dem US-Ändern.

Der Effekt des Ausweitung der US‑Langlaufzeit-Staatsanleihzinsen schwächte sich innerhalb eines Tages ab und die Preise für den 10‑Jahresbond sank um 29 Punkte. Gleichzeitig traten die US-Langlaufzeitzinsänderungen und das relative Abschwächen der koreanischen Bonds ein, sodass Investoren Zinschuldten fürchten. Des Weiteren zeigten die ausländischen Händler den Bedarf an Kauf- und Verkaufsgeschäft als wesentliche Einflussfaktoren, was in dieser Transaktion deutlich wurde.