Die Ansichten von Experten, die eine gleichbleibende Leitzinsentscheidung im August erwarten, wurden zusammengefasst. In einer Umfrage der Yonhap News unter sechs Ökonomen zeigte sich, dass vier davon keine Zinserhöhung vorschlagen und den aktuellen Stand beibehalten, während zwei die Möglichkeit einer Erhöhung um 0,25 % in Betrachtung bringen.

Im Ausblick auf die gleichbleibende Entscheidung liegt der Kern in der „Schnellösung“. Bereits nach der Zinserhöhung im Juli ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass im August die Wirkung einer vorherigen Erhöhung bestätigt wird. Da die Verbraucherpreissteigerung im Juli etwas zurückgegangen ist und sich der Wechselkurs zwischen Won und Dollar stabilisiert hat, scheint die Belastung durch fortlaufende Zinserhöhungen abgenommen zu sein.

Der Senior-Vizepräsident Jang Min des Korean Financial Supervisory Service betonte, dass der Zentralbankrat die Möglichkeit einer späteren Zinserhöhung dem Markt vermitteln könne, selbst wenn ein kleinerer Meinung zu einer Erhöhung vorliegt.

Andererseits bedeutet eine fortlaufende Zinserhöhung nicht notwendigerweise einen neuen Aufschwung. Selbst wenn die gleichbleibende Entscheidung beibehalten wird, gibt es Spielraum für weitere Erhöhungen, falls mehr als zwei kleinere Meinungen zu einer Erhöhung vorliegen. Der Ökonom Park Jae‑woo deutete darauf hin, dass nach der fortlaufenden Zinserhöhung im Juli und August auch in der vierten Quartal ein Effekt von Erhöhungen auftreten könne, und prognostizierte, dass es im ersten Quartal des nächsten Jahres erneut die Möglichkeit einer Erhöhung gibt.

Auch die Ansichten der Leiter und des stellvertretenden Vorsitzenden der Bank of Korea waren ähnlich. Jang Min erwartete zusätzliche Zinserhöhungen im Oktober, während der stellvertretende Vorsitzende der Bank of Korea berichtete, dass nach einer Erhöhung im Oktober bis Ende des Jahres der aktuelle Stand beibehalten oder eine Erhöhung um 0,25 % möglich sei.