CoWright (CoWright·$CRWV) hat kürzlich seinen Zielkurs von 155 USD auf 165 USD angehoben. Dies geschieht in einem Umfeld, in dem die GPU‑Preise von NVIDIA um mehr als 15 % gestiegen sind, und spiegelt die Erwartung einer Verbesserung der Kostenstruktur und Rentabilität für ein Unternehmen, das KI-Dienste anbietet.
Der Analyst Arvind Ramanani von Truist Securities bewertigte, dass diese Anpassung im Zusammenhang mit der Preiserhöhung aller Produkte des Unternehmens um 25 % im Juli steht und damit die durch den Anstieg der KI‑Rechenbedarf bedingten Kostensteigerungen kompensiert werden können. Er analysierte, dass die jüngste Preiserhöhung der NVIDIA‑GPUs in Systemen wie Blackwell und Vera Rubin, die Anfang nächsten Jahres ausgegeben werden, dazu führen kann, dass CoWright im zweiten Halbjahr seiner Performance widerspiegeln könnte.
Ramanani stellte fest, dass die Nachfrage nach KI‑Diensten mit steigender Nutzung von Speicher und Speicherlaufwerken sowie der Energie- und Kühlungsanlagen zunimmt, sodass Unternehmen wie CoWright, welche neuartige Cloud‑Dienstleister sind, sowohl Preisstabilität besitzen als auch Investitionskosten tragen. Daraus folgt die Erwartung, dass sich der Gewinnanteil bei langfristigen Verträgen von 24 % auf etwa 33 % erhöhen könnte.
CoWright bietet cloudbasierte KI‑Recheninfrastruktur an und unterstützt das Training sowie die Inferenz von KI‑Modellen durch Bereitstellung von GPU‑Kapazität und ergänzende Ressourcen wie Speicher und Speicherlaufwerke. Damit ist die Gefahr, dass die Preiserhöhung den Kundenbedarf schwächt, gering; zudem ist die Geschwindigkeit der Umsetzung von Änderungen in langfristigen Vertragsbedingungen relativ begrenzt.
Truist betonte, dass die Preiserhöhung von kurz- und mittelfristigen Verträgen sowie der Wiederverwendung alter Generationen von GPUs als zusätzliche Faktoren genannt werden und unterstrichte, dass diese Stellungnahme ausschließlich die Analyse des Unternehmens ist. Die tatsächliche Auswirkung einer Preiserhöhung von KI‑Infrastruktur auf Umsatz und Marge wird sich in zukünftigen CoWright‑Ergebnissen zeigen.