Am Ende der vergangenen Woche löste die Kontroverse um die Ausweitung von längerfristigen US-Staatsanleihen und die mögliche Nutzung von Treasury General Accounts (TGA) in den Finanzmärkten eine große Resonanz aus, sodass die 10‑Jahreszinsrate für Staatsanleihen von 4,70 % auf 4,62 % zurückfiel. Diese Bewegung ließ die Anleihekurse steigen und trieb Investoren dazu, die langfristigen Zinssätze zu senken, was mit einem negativen Druck auf den Dollar verbunden. Infolge blieb der US‑Dollar‑Index bei etwa 98,60 und sank leicht; in gleicher Zeit fiel der Won gegen das Niveau von 1 380 Won pro Dollar.

Der Rückgang der Zinsen und die Schwankungen des Dollar‑Indexes beeinflussten gleichzeitig die Preis- und Zinsszene. Der TradingView‑Markt verzeichnete einen Anstieg des Goldpreises auf 4 657 USD, während er sich dem Widerstandsniveau von rund 4 700 USD näherte; in kurzer Zeit sank der Goldpreis. Dies war ein Ergebnis eines schwächenden Dollars, welcher die Kosten für den Kauf von Gold senkte und damit die Nachfrage nach Gold erhöhte. Auf der anderen Seite hat die US‑Regierung gleichzeitig mit der Ausweitung von längerfristigen Anleihen auch Wege zur Entspannung des Preisdrangs gesucht und könnte in Zukunft das Preisniveau von Dollar und Gold beeinflussen.

Die Ölpreise fielen am Ende der vergangenen Woche weiter. Brent Oil fiel um mehr als 3 % auf ein Niveau von 89 USD pro Barrel, während WTI bei 82 USD pro Barrel sank. Dieser Rückgang von Ölenpreis war in Einklang mit der Politik der USA zur Senkung des Preisdrangs von Energie und ließ die Märkte zu einer optimistischen Sicht auf Verbraucherpreisindex und BIP‑Werte.

Dies führte dazu, dass sich das Interesse an den wichtigsten Wirtschaftsdaten vergrößerte. Am 26. März werden die PCE‑Preisindizes sowie der zweite Quartal des Bruttoinlandsproduktion veröffentlicht; daher erwarten die Märkte, die Möglichkeit von Zinsatzverhärtungen und Schwankungen von Dollar- und Goldpreis neu zu justieren. Zudem wird erwartet, dass Kevin Washington die Nachricht über das Treffen mit dem Präsidenten in Washington verlautet, was eine Unsicherheit bezüglich der langfristigen Preisziele und der Geldpolitikrichtung fortsetzt.