Potato und Poca sowie die kürzlich stark wachsende Honey‑Butter Chips dominieren den heimischen Kartoffelchips‑Markt – wir untersuchen Umsatz und Strategie nach Marken.

Kartoffelsnacks machen mehr als 20 % des gesamten Snacks- und Lebensmittelmarkts aus, wesentliche Süßwarenhersteller konzentrieren sich auf dieses Kernprodukt.

Erstens: Im ersten Halbjahr 2024 erzielte Poca‑Chips den höchsten Umsatz. Branchenforschung zufolge beliefen die Einzelhandelsumsätze von Poca‑Chips im ersten Quartal dieses Jahres rund 27,16 Billion KRW (271억6천만원), während die Nachfolger Haetje und Honey‑Butter‑Chips jeweils um 11,43 Billion bzw. 6,32 Billion KRW (114억3천만원, 63억2천만원) zurückblieben. Das verdeutlicht, dass Potato‑Chips auch nach ihrer Einführung weiterhin starke Marktpräsenz besitzen.

Die Geschichte der Kartoffelchips beginnt mit Potato‑Chips, die erstmals 1980 in Korea auf den Markt kamen. Das Unternehmen erkannte bereits das Interesse an Chips aus USA und anderen westlichen Ländern und nach dem Aufbau einer Produktionslinie im Jahr 1979 brachte es im Juli 1980 sein erstes Produkt heraus.

Seitdem waren Kartoffelchips dünn und knusprig, wodurch sie durch vielfältige Geschmacks- und Texturvarianten den Auswahlspiel für die Konsumenten erweiterten.

Die Einführung von Poca‑Chips in den Markt erfolgte 1988, als Orion die Marke 'Poca‑Chips' einführte; sie differenzierte sich nicht nur durch einen leicht anderen Geschmack von herkömlichen Chips, sondern stellte auch eine neue Produktlinie dar.

Honey‑Butter‑Chips wurden erstmals 2014 vorgestellt und sprangen dank Social‑Media‑Marketing in kurzer Zeit auf den Markt; der Umsatz erreichte etwa 50 Billion KRW (10× die ursprüngliche Schätzung), wobei bisher rund 440 Millionen Einheiten verkauft wurden, was ein Jahresdurchschnitt von 3.7 Millionen Einheiten entspricht. Dies zeigt, dass Honey‑Butter‑Chips nicht nur einen neuen Geschmack ins Spiel bringen, sondern auch die Markenidentität und Konsumentenbeteiligung stärken.

Derzeit etabliert sich Honey‑Butter‑Chips sowohl im Inland als auch in ausländischen Märkten wie China, Japan, Vietnam, sowie in den USA, Kanada, Hongkong, dem Nahen Osten und Europa – insgesamt etwa 20 Nationen – und dehnt die Exportlinien aus. So wächst Kartoffelchips nicht nur im heimischen Markt, sondern auch global.

Ähnliche Marken verfolgen denselben Kurs: Sie erhöhen die Vielfalt von Kartoffelprodukten und verbessern deren Qualität, um Kundenzufriedenheit zu steigern und nachhaltige Wachstumspfade zu beschreiten.
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