Nach dem Bericht von KB Securities wird der Umsatz von Samsung Electronics stark steigen, wenn die Investitionen in KI‑Datenzentren in China weiter wachsen. Besonders im Speicherbereich ist die Nachfrage ein entscheidender Faktor, wobei die Entwicklung und Versorgungskette für KI‑Beschleuniger und Recheneffizienz zentral sind.

Kim Dong-won, Leiter der Forschung, erklärte: „Die Politik von China zur lokalen Fertigung von Halbleitern wird nicht zu einem Rückgang des Samsung-Speicherums führen, sondern vielmehr zusätzliche Umsätze schaffen.“ Er wies darauf hin, dass KI‑Beschleuniger in China im Vergleich zu NVIDIA GPUs geringere Recheneffizienz aufweisen und daher mehr Beschleuniger sowie Speicher benötigt werden. Zudem betonte er die anhaltende technische Überlegenheit von Cxmt im Bereich Hochleistungs-Server-DRAM und kündigte an, dass die vier großen Cloud-Service-Anbieter Chinas – Baidu, Alibaba, Tencent und ByteDance – nicht nur langfristige Lieferverträge (LTA) mit Samsung verlangen, sondern auch Kooperationen in der Fertigung eigener ASIC‑Beschleuniger anstreben.

Die weltweite Investition in Datenzentren wird von den USA angeführt, während China die Entwicklung beschleunigt. Damit bleibt die Beschleunigungsphase für KI-Infrastruktureinjektion noch in der frühen Phase. Im Jahr 2026 beträgt die Kapazität der US‑KI-Datenzentren bei 55 GW und soll bis 2030 auf 121 GW steigen, während China von 40 GW auf 80 GW wächst.

Kim betonte, dass die Investitionen in KI-Datenzentren in den USA und China zusammen etwa 5 Billionen USD erreichen werden. In diesem Zeitraum wird die Kapazität beider Länder von 95 GW auf 201 GW wachsen – ein Ausbau um das 2,1‑faches. Er schätzte zudem jährliche Ausgaben von ca. 1800 Tioe Won und prognostizierte, dass mit der Weiterentwicklung von KI-Modellen, dem Anstieg der Nachfrage und der Zunahme der Beschleuniger die Serverleistung und Speichermengen gleichzeitig steigen werden.

(Artikelautor: Lee Su‑Hwan, Reporter bei Hankyung.com – 2su@hankyung.com)