Yoon Jun Powd (Vorsitz des Federal Open Market Committee) hat in seiner Rede am vergangenen Wochenende erneut die Möglichkeit einer Erhöhung der US‑Richtungszinssätze bestätigt. Durch Analyse von Preisniveau und Wachstumstendenzen skizzierte er langfristige Zinstrends, wodurch die Märkte das Risiko einer Erhöhung um über 60 % erhöht haben.
Erstens betonte Powd, dass bei einem Anstieg des Preisniveaus über die Zielmarke von 2 % die Richtsungszinssätze erhöht werden müssten. Er erklärte, dass die aktuelle Richtsungszinssätze (3,5–3,75 %) noch nicht zu starkes Druck auf die Wirtschaft ausüben und auch in den Bereichen der Landwirtschaft und Immobilien keine übermäßige Belastung verursachen.
Zweitens bewertete Powd die Daten seit dem FOMC im Juli sowie seine politischen Stellungnahmen. Durch Auswertung von PCE (Personal Consumption Expenditures) und CPI (Consumer Price Index) erläuterte er, dass die derzeitigen Richtsungszinsen keine wesentliche Last für die Wirtschaft darstellen. Obwohl er keine konkreten Zeitpunkte für eine Erhöhung angab, deuteten die Märkte seine Signale als Hinweis auf eine kurzfristige Erhöhung.
Drittens legte Powd den Fokus darauf, wie die Rede ein Signal für die Märkte setzt. Er betonte: „Ich gebe keine konkreten Angaben darüber, wann eine Zinserhöhung stattfinden könnte“, und hob hervor, dass die Rede Klarheit bezüglich der Möglichkeit einer Erhöhung bietet.
Vierthens hatte seine Rede Auswirkungen auf die Finanzmärkte und insbesondere langfristige Zinsendungen und Preisniveaus. Infolge dessen haben Investoren das Risiko einer Erhöhung im Fokus der September‑meeting angelegt.