Der Aktienkurs von NVIDIA (NVDA) stieg am 27. August um 8,74 % und fiel dann am 28. August um 4,57 %, was einen starken Kursverlauf zeigte. An diesem Tag war die Reaktion des Marktes auf das neue Zinssignal der US-Notenbank deutlich sichtbar.

Die Firma veröffentlichte die Quartalszahlen für das zweite Halbjahr 2027. Der Umsatz betrug 96,211 Mio. USD (ca. 132 Trillion KRW), wobei der Bereich Data‑Center auf 89 Billion USD (122 Trillion KRW) stieg. Der Gewinn pro Aktie lag bei 2,46 USD nach GAAP und bei 2,22 USD ohne GAAP. In denselben Daten meldete das Unternehmen den Umsatz für das dritte Quartal auf 108 Billion USD (148 Trillion KRW), was eine Veränderung von etwa ±2 % gegenüber dem Vorjahr zeigte.

Die Kursbewegungen traten unmittelbar nach der Veröffentlichung der Zahlen ein. Am 27. August stieg der Aktienkurs bis zu 227,98 USD (31 Mio. KRW) und fiel am 28. August auf 217,55 USD. In gleicher Weise kündigte das Unternehmen an, dass es in diesem Quartal rund 26 Billion USD (35 Trillion KRW) an Aktien zurückkauft hat, wobei die Ausgabe von ca. 99 Billion USD (136 Trillion KRW) noch übrig war.

Der Markt interpretierte das Zinssignal der Notenbank als starken Einfluss auf den Kurs. Kewin Warsh betonte, dass kurzfristige Zinsen das Kernstück einer geldpolitischen Maßnahme sind und dass die 12‑Monats‑Basis des PCE-Inflationsraten bei 3,7 % liegt und das Ziel erreicht ist. Er wies darauf hin, dass falls die Inflation nicht zum Ziel zurückkehrt, noch Aufgaben für die Notenbank bestehen und erklärte, dass die Wirkung der Geldpolitik moderat sei. Diese Äußerungen führten dazu, dass der Markt den Zinssignal im September erneut in seine Preisbildung einbezog.

Nach Warshs Äußerung stiegen die US-Staatsanleihen rapide an. Das 2‑Jahreszinsniveau sprang von 4,22 % auf 4,35 % und die Zinssignale für September stiegen fast bis zu 58 %. Diese Veränderungen üben Druck auf kurzfristige Zinsen sowie die Bewertung der zukünftigen Wachstumsaktien aus.

Aktien wie NVIDIA, deren Data‑Center und AI‑Investitionen sich an die Zinssignale anpassen, können empfindlich reagieren. Nach Warshs Äußerung sahen einige Investoren Inflation als positiv, während sie Unsicherheit über künftige Notenbankmaßnahmen bekräftigten.

Schlussendlich lässt sich der Kursrückgang von NVIDIA nicht allein durch Quartalsdaten und Umsatzzahlen erklären; die Variation des Zinssignale üben zugleich Einfluss auf die Diskontierungsrate und Bewertung der Wachstumsaktien, was auch für koreanische Investoren bedeutsreich ist, da NVIDIA als führendes US‑Aktienunternehmen in den Bereichen Halbleitkonditionen und AI‑Infrastruktur wirkt.