Die iranische Wirtschaft verschlechtert sich zunehmend unter den Sanktionen der USA und den Beschränkungen des Houthi-Maritimeverkehrs. In jüngster Zeit scheint die Ein- und Ausfuhrmen um 25–35 % zurückgegangen zu sein, während der Preis für Brent‑Öl über 90 US-Dollar pro Barrel liegt.

Der Präsident Moustafa Pajeiskian betonte in einem Interview, dass US-Sanktionen keine wirklichen Auswirkungen haben und erklärte, die aktuelle Situation sei noch in der Vorwarnungsphase.

Der Präsident Pajeiskian erwähnte die Notwendigkeit von Ein- und Ausfuhrmen sowie Preissteigerungen, warnte jedoch vor einer zusätzlichen Belastung der Bevölkerung. Er erklärte, dass Iran bereits öffentlich die wirtschaftlichen Schocks durch Sanktionen und maritime Beschränkungen anerkenne und kritisierte, dass die Reaktion des Außenministers nicht ausreichend sei.

Die USA begannen am 11. April die Wiedereröffnung des Houthi-Maritimeverkehrs, jedoch ist das tatsächliche Volumen deutlich unter den vor Kriegszeiten.

Der Konflikt zwischen den USA und Iran konzentrierte sich auf Kernwaffenverhandlungen, Sanktionen und maritime Kontrollfragen. Daraufhin kündigte das US-Finanzministerium am 7. August Sanktionen gegen das iranische Wechsel- und Finanznetzwerk an, während der US-Handelsminister zusätzliche Maßnahmen zur Durchsetzung von Sanktionen ankündigte.

Iran reagierte hingegen durch die Erhöhung von Goldreserven und Beschränkungen des Zugang zu Fremdwährungen sowie Investitionsbeschränkungen.

Wirtschaftspezialisten prognostizieren das reale BIP-Wachstum Iran's 2026 als -5,4 % und sehen die Inflationsrate für Verbraucherpreise auf etwa 68,9 %. Brent‑ und WTI-Preise lagen jeweils bei 90,32 US-Dollar bzw. 85,41 US-Dollar pro Barrel, was das Ergebnis von Beschränkungen im Hafen des Houthi.

Bitcoin und andere Kryptowährungen haben bislang noch keine direkten Auswirkungen festgestellt.