Am 1. September 2026 (Hyeonji) – Das Blockchain‑Infrastrukturbüro Consensys, basierend auf Ethereum, hat angekündigt, dass es die virtuelle Geldbörse MetaMask in ein eigenständiges Unternehmen ausgliedern wird. Diese Umstrukturierung soll als strategische Entscheidung verstanden werden, um die Verbraucherplattform und das institutionelle Blockchain‑Infrastrukturbusiness unabhängig voneinander zu betreiben.

Laut Consensys soll bis Ende 2026 die Aufteilung in zwei eigenständige juristische Personen vollendet werden, wobei die bestehende Software des Unternehmens unter dem Namen „MetaMask“ neu gegründet wird und Josef Rubin als CEO fungiert. Gleichzeitig plant MetaMask, seine Zahlungs‑, Investitions- und andere Geschäftsbereiche auf Basis der weltweiten Downloadzahl von über 100 Millionen virtuellen Geldbörsen auszuweiten. Kürzlich hat es auch die Produktlinie „Money Account“, ein kombiniertes System aus mUSD-Stablecoin und Zahlungsfunktionen, vorgestellt.

Die Projekte Layer2‑Blockchain‑Lösung Linea, Ethereum‑Software Besu und Teku werden in die neu gegründete Consensys überführt. Die neue Gesellschaft wird von Mike Krayak als CEO geführt und konzentriert sich darauf, Tokenisierung von Vermögenswerten sowie Infrastruktur für Zahlungsabwicklung mit Stablecoins für Banken und Finanzinstitute bereitzustellen.

Diese Umstrukturierung erfolgte im Kontext von Consensys Prüfung seiner Möglichkeit für einen US‑IPO. Das Unternehmen hat bislang keine klaren Zeitrahmen für die Durchführung eines IPO gesetzt, obwohl sowohl JP Morgan als auch Goldman Sachs als potenzielle Investoren identifiziert wurden. In der Ankündigung wurde jedoch nicht offenbart, welche der beiden getrennten Gesellschaften ein IPO verfolgen werden.