Die Aktiengesellschaft Shinhwan Invest gab am 17. Juni ihren Jahresplan bekannt und senkte die Umsatzprognose für dieses Jahr deutlich, während sie den Zielpreis von 24 000 Won auf 21 000 Won reduzierte. Diese Anpassung resultiert aus veränderten Erwartungen zu Umsatz und Gewinn; insbesondere stiegen die Kosten für Werbeausgaben und KI‑Nutzung höher als erwartet.

Die Hauptaussage betont, dass trotz der Fortführung der „Buy‑and‑Hold“-Strategie weiterhin ein steigendes Marktanteil zu erwarten sei. Gleichzeitig signalisiert die Kursanpassung jedoch, dass durch den Ausbau von nicht-linearen Werbeausgaben sowie erfolgreiche Verträge mit großen Marken und langfristigen Partnerschaften das Geschäftsmodell auf einem stabilen Niveau bleiben wird. Der Analyst erklärte: „Die Kosten für Marketingeffizienzsteigerungen werden bis zum nächsten Jahr weiter steigen und die Belastung durch KI‑Investitionen verstärkt“, was im Kontext von 5 % Wachstum und einer Gewinnmarge von 18,1 % des Vorjahres ein Hinweis auf eine schwierige Umfeld ist.

Für den Jahresabschluss prognostizierte man einen Gesamtumsatzgewinn von 2,2 % höher als bisher erwartet, während die Nettogewinne um 14,7 % zurückgehen und sich bei 1,87 Billion Won bzw. 2828 Millionen Won bewegen. Diese Schätzung impliziert, dass bei der Einführung neuer Produkte und gleichzeitig einer verstärkten Auslagerung von nicht-linearen Unternehmen die Möglichkeit besteht, dass der Kurs sinkt. Besonders wird erwartet, dass die Umsatzentwicklung im dritten Quartal des Jahres stark beeinträchtigt sein könnte.

Der Analyst betonte: „Durch den Ausbau von nicht-linearen Werbeausgaben sowie durch Fortschritte in DTC‑Geschäften wird das Gesamtergebnis auf einem stabilen Niveau bleiben“, wobei die neue Produktlinie (Flagship) und die Auslagerung von nicht-linearen Unternehmen als potenzielle Risikofaktoren für Kursbewegungen hervorgehoben wurden. Diese Nachricht vermittelt zugleich sowohl Chancen als auch Risiken für Investoren.