Am 15. des vergangenen Monats haben die Europäische Union (EU) und die Volksrepublik China offiziell über eine neue Handelspolitikvereinbarung gesprochen, die ab dem nächsten Jahr in Kraft tritt. Beide Länder einigten sich darauf, den Import von chinesischen Hybridfahrzeugen auf höchstens die Hälfte des aktuellen Volumens zu beschränken; dies ist Teil ihrer gemeinsamen Strategie, um Konflikte im Bereich des Verkehrs und der Mobilität zu vermeiden.

Nach den Vereinbarungstexten wird das EU die Import von Hybridfahrzeugen aus chinesischen Hersteller ab 2025 auf die Hälfte des aktuellen Volumens reduzieren. China beabsichtigt, in Übereinstimmung mit der EU dasselbe Beschränkungsmaßnahme zu ergreifen und dabei zugleich die Beziehung zwischen im Inland produzierten Elektro- und elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zu wahren.

Solche Beschränkungen besitzen das Potenzial, die Ungleichgewichte Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern zu mildern; sie bergen jedoch zugleich die Gefahr, andere Industriezweige weiter zu belasten. Zum Beispiel beeinflussen sich die Produktionsketten von Batterien für Elektrofahrzeuge in China und die umweltfreundlichen Fahrzeugtechnologien der EU im Wettbewerb.

Die Vereinbarung soll beiden Ländern Nutzen bringen und zugleich die Handelsbeziehungen stabilisieren; jedoch bleibt abwägend wie die Umsetzung tatsächlich verlaufen wird und welche Gegenmaßnahmen die Industrie und Politik in jedem Land ergreifen werden.