Der Zentralbankchef Shin Hyun‑song von Korea nahm an einer Sitzung der Zentralbanken in Washington, USA teil und diskutierte die Geld- und Wirtschaftspolitik Koreas.

Am 28. (heonji?) fand im „Jackson Hole Meeting“ mit Beteiligung von Cho Jong und der US-Bank ein Treffen statt, bei dem Herr Shin die Bedeutung von Wechselkursstabilität, einer Erhöhung des Referenzzinssatzes sowie Maßnahmen zur Sicherung der Finanzmarktstabilität hervorhob und einen vorausschauenden Ausblick auf die Zukunft der koreanischen Wirtschaft gab.

In Oktober steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Anhebung des Basiszinssatzes, wodurch sich die Differenz zwischen den Zinssätzen Koreas und der USA weiter ausdehnt. Herr Shin betonte: „Ich halte es für wichtig, dass die Stabilität des Wechselkurses das wichtigste Ziel ist“ und prüfte erneut die Maßnahmen zur Wechselkursstabilität in Korea. Er erklärte: „Der Wechselkurs ist empfindlich gegenüber dem Unterschied zwischen den Zinssätzen Koreas und der USA; zum aktuellen Kurs von 1 380 Won pro US-Dollar gibt es noch Schwank, aber er bleibt relativ hoch.“ Und fügte hinzu: „Eine Anhebung des Zinssatzes bedeutet nicht nur die Erhöhung des Referenzzinssatzes, sondern ist ein Prozess der Neubewertung der Geldpolitik.“

Herr Shin bewertete zudem die Bereitschaft Koreas auf dem Finanzmarkt. Er sagte: „Wir werden aktiv auf mögliche Schwächen reagieren und beobachten, dass die Aktienkurse eine steigende Tendenz zeigen; die Staatsanleihen wachsen ebenfalls.“ Und betonte: „Wenn die Liquidität des Marktes steigt, kann das Kapital des Marktes vergrößern, sodass die Finanzstabilität durch vorausschauende Gegenmaßnahmen gewährleistet wird.“ In dieser Sicht bestätigte er erneut, dass Investitionen in Höhe von bis zu 20 billionen Dollar – basierend auf dem Bestand an Ausländischem Wechselkurs und Erträgen – zur Stabilität des Wechselkurses beitragen können.

Schließlich schlug Herr Shin bei der Sitzung in Washington vor: „Wir werden den Kurs nach einem Jahr prüfen und gegebenfalls Maßnahmen ergreifen.“ Und erklärte, dass die Zentralbank nicht nur kurzfristige Entscheidungen wie die Auswahl von Geldinstrumenten trifft, sondern auch, wenn das Problem mit dem Wechselkurs gelöst wird, ein großes Bild sehen kann. Seine Worte verdeutlichten deutlich, was die US‑Zentralbank in ihrer „Kurs‑Methode“ und welche Richtung die Politik Koreas einschlägt. (Originaltext: Han Kyung Premium 9)