Nach der Implementierung der Regelungen für Einzelaktien-Leverage- und Inverse-Produkte meldet die Korea Exchange (KRX) in Zusammenarbeit mit der KOSCOM, dass private Investoren rund 1,773 Billionen Won an Nettokäufen von 16 Leverage‑ bzw. inverse‑Produkten, darunter Samsung Electronics und SK Hynix, getätigten haben. Im Vergleich zum Vorherigen Monat, als das durchschnittliche Handelsvolumen 11,678 Billionen Won betrug, sank es im ersten Teil des aktuellen Monats auf 1,59 Billionen Won.

Im Juli hatte die Volumen bei 19 442 Billionen Won gemessen. Im August sinkten sie auf 537 Billionen Won. Bei den acht SK‑Hynix‑Produkten wurden 1,241 Billionen Won an Nettokäufen getätigt, und bei den acht Samsung‑Electronic‑Produkten 531 Millionen Won – beides zeigten ein Verkaufsdominanz; besonders die SK‑Hynix‑Produkte waren von größerem Umfang.

Die Finanzbehörde hat entschieden, dass Einzelaktien-Leverage-Produkte das Marktverhalten übermäßig verstärken könnten. Ab dem 31. wurde die Grundsicherungsrate von 10 Millionen Won auf 30 Millionen Won erhöht und seit dem 19. ist der Handel mit diesen Produkten verboten. Zusätzlich wird bis zum November die Handelsmenge pro Aktie auf 20 Stück begrenzt.

Der Marktanalysten schätzt, dass die Preisvolatilität bestimmter Einzelaktien nach den Regelungen abnimmt; zugleich bemerkt er, dass Investoren beim Wechsel zu ausländischen Leverage-Produkten und zur Auslandsmarktverfolgung von möglichen Risiken im Blick behalten müssen. In der heimischen Märkte sind Produkte wie „KODEX‑Leverage“ oder „KODEX 200‑Inverse‑2X“ in die Top‑Liste aufgenommen worden, während ausländische Investoren einen ETF mit dem Namen QLD (der 2‑Fach‑Index des Nasdaq‑100) im aktuellen Monat nur 1 Mln. 873 Dollars (etwa 258 Mln. Won) an Nettokäufer tätigten.