Seit der COVID‑19-Pandemie hat sich das Konsumverhalten entspannt, sodass die Verkaufszahlen von High‑End-Marken deutlich sichtbar geworden sind. Insbesondere die Gruppe „LVMH“ (Louis Vuitton – Michael Kors – Hermès – Balenciaga) hat in den vergangenen Monaten einen Rückgang von über 30 % im Jahresvergleich verzeichnet. Dieser Trend verdeutlicht, dass der Luxusgüterkonsummerkurz sich zurückzieht und die Markenperformance zunehmend polarisiert.
Laut Berichten war das Gesamtvolumen von LVMH Ende des letzten Jahres bei rund 500 Millionen Euro; heute liegt es fast halbiert. Dies deutet darauf hin, dass Main‑stream‑Konsumenten ihre Käufe aufgrund der Preiserhöhungen zurückhalten und die Differenzierung zwischen den Marken vertieft wird. In einigen Luxusgeschäften ist ein Mangel an Lagerbeständen erkennbar, was eine Ausweitung des Trennens zwischen High‑End- und Low‑Cost-Marken nahelegt.
Forschungsergebnisse legen nahe, dass High‑End-Marken mit steigenden Preisen vermehrt die Abwanderung der Konsumenten spüren. Dies erscheint als Hauptgrund für die vertiefende Differenzierung der Markenperformance im Luxusgütermarkt. Gleichzeitig verstärkt sich das Trennens zwischen den Marken und damit die Notwendigkeit, neue Marketingstrategien und Preisstrukturen zu entwickeln.
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