Samsung Securities hat die weltweite Marktbewegung rund um Apples neuestes faltbares Gerät „iPhone Duo“ analysiert. Dieses Produkt, das erstmals einen Premiumpreis von über 2 000 US-Dollar festsetzt, führt zu einem allgemeinen Anstieg der Materialkosten, da Kernelemente wie Speicher, Application‑Processor (AP), Kamera und Display stark in die Preisentwicklung einbezogen werden. Der Analyst Lee Jong‑uk betonte: „Wenn das iPhone Duo über 700 US-Dollar liegt, muss Apple strukturell die Preise erhöhen, um seine bisherigen Bruttomarge zu erhalten.“
Er wies ferner darauf hin, dass bei einer Materialkostenmultiplikation von etwa 2,5 Fach der Verkaufspreis des iPhone Duo auf über 1 800 US-Dollar geschätzt wird – was zeigt, dass es schwierig ist, für die „iPhone“-Linie einen Standardpreis von über 1 500 US-Dollar zu setzen. Durch eine Beschleunigung des Prozessors um 20 % und verbesserte Kamerafähigkeiten kann der Kunde zwar bis zu 500–1 000 US-Dollar mehr zahlen, jedoch nicht weiter darüber hinausgehen.
Kurzfristig hat die Einführung faltbarer Smartphones nur begrenzte Auswirkungen auf den Gesamtgewinn von Apple und Samsung; ein hoher durchschnittlicher Verkaufspreis (ASP) schafft jedoch Spielraum, um gestiegene Kosten zu absorbieren. Lee Jong‑uk schätzt ein zusätzliches Materialkostenpotential von rund 400 US-Dollar pro Einheit ein, wenn Apple gegenüber dem bisherigen Flagship um etwa 900 US-Dollar mehr verlangt – die Aufschubung konzentriert sich voraussichtlich auf Display‑Komponenten und flexible Leiterplatten (FPCB).
Samsung Display erwartet durch die ausschließliche Produktion von Metallplättchen und flexiblen Leiterplatten einen Gewinn aus der Preissteigerung. Der aktuelle Top‑Down‑Trend für Smartphone‑Bauteile ist zwar nicht stark, aber mit niedrigem Wert und klarer EPS‑Steiger lässt sich zusätzliche Rentabilität erzielen.
Eine solche Analyse eröffnet neue Geschäftsmöglichkeiten im gesamten Display‑Bereich.