Die US Bank hat mit dem eigenen digitalen Währungssystem „USBDC“ einen realen Zahlungs-Pilot zwischen führenden Finanzinstitutionen in den USA und Europa durchgeführt. Dieser Test dient dazu, neben der Token‑Transferfunktion auf einer öffentlichen Blockchain die Verbindung von internen Finanz‑ und Risikomanagementsystemen sowie Regulierungssystemen zu prüfen und die Möglichkeit echter Transaktionen nachzuweisen.
Der Pilot nutzte die von der Bank selbst entwickelte digitale Asset-Plattform sowie das Netzwerk, das von Stellar Development bereitgestellt wird. Diese Plattform führt gleichzeitig Token‑Issuing und -Redemption, Settlement und Clearing durch und unterstützt auch Handelsbeschränkungen und Rücknahmeprozesse. Beide Institutionen übertrugen Geldbeträge mittels USBDC‑Token und verzeichneten die Transaktionen in der Blockchain mit Hashes, wodurch die Transparenz der Geschäfte bestätigt wurde.
Der Kern dieser Versuchs besteht darin, nicht nur die Skalierung der öffentlichen Emission zu prüfen, sondern auch die praktische Verwendbarkeit interner Kontrollen und öffentlicher Infrastruktur gleichzeitig zu evaluieren. Die Bank demonstrierte mit dem Pilot, dass das stabile Coin nicht lediglich für Zahlungen gedacht ist, sondern sich anpassungsfähig in den Bereichen des Geldmanagements und Betriebsführens von Finanzinstitutionen einsetze.
Die Ergebnisse des Pilots zeigten, dass die beiden Institutionen ohne Beteiligung externer Kunden realisierte Transaktionen durchführten und Effekte wie Liquiditätsmanagement und Risikobehandlung demonstrierten. Dennoch sind konkrete Produktlaunchzeiten und externe Dienstleistungspläne noch nicht veröffentlicht worden. Die Bank plant weiterhin Weiterentwickelungen und strebt danach, den Einsatz von stabilen Coins auf Basis der Zahlungs- und Arbeitsmethode zu evaluieren.