Korea Investor Securities hat am 18. Januar erklärt, dass die koreanische Finanzmärkte in letzter Zeit starke Wechselkurse zeigen und betont gleichzeitig die Möglichkeit einer Aufwärtsanpassung der Gewinnschätzungen. Sie äußerte sich dahing, „Wir sollten vor dem Ergebnisjahr des dritten Quartals besonders aufmerksam sein.“ Der Forschungsinstitut von Korea Securities, Eum Dongchan, fügte hinzu: „Die aktuelle Marktaufmerksamkeit resultiert aus der starken Währungskursphase und deutet auf mögliche Aufwärtsanpassung der Gewinnschätzungen hin.“ Er warnt, dass ab Ende dieses Monats eine bedeutende Veränderung der Gewinnschätzungen eintreten könne und die starke Wechselkurse als zusätzliche Treiber für die Ergebnisverbesserung gelten könnten.
Der Analyst zeigte den durchschnittlichen Wechselkurs des dritten Quartals auf 1 430 Won an, was etwa 4,8 % niedriger ist als der Durchschnitt von 1 501 Won im zweiten Quartal. Er wies darauf hin, dass seit 2011 die durchschnittlichen Wechselkurse pro Quartal deutlich gesunken seien und nur in den ersten Quartals des Jahres 2023 sowie dem vierten Quartal des Jahres 2020 vergleichbar niedrige Kurse beobachtet wurden. Im Vergleich zu vergangenen Phasen mit starken Währungskursen stellte er fest, dass die realen Ergebnisse häufig unter den Schätzungen lagen und durchschnittlich um etwa 4 % unterschieden waren.
Besonders zeigten Sektoren wie Energie, Materialien, Industrieausrüstung sowie IT im Durchschnitt schlechtere Leistungen als üblich. Er analysierte: „Während der fünf starken Wechselkursephasen erzielten sämtliche Finanzsektoren Ergebnisse, die über den Schätzungen lagen.“ Er betonte, dass direkte Effekte von Kursschwankungen sich in der Stabilität der realen Ergebnisse des relativ begrenzten Finanzsektors besonders abzeichnen und dies ein bemerkenswertes Merkmal sei.
Reporter: No Jeong-dong, Han Kyung-Dotcom (dong2@hankyung.com).