Ein börsengehandelter Fonds auf Basis von Bitcoin (im Folgenden „BTC“) könnte langfristig ein größeres Volumen als ein Gold‑ETF erreichen – so wird vermutet. Bloomberg‑Analyst Eric Valchunas erklärte, dass der derzeitige Bitcoin‑ETF bereits ein ähnliches Volumen wie ein Gold‑ETF aufweist und in den nächsten drei bis fünf Jahren noch größer werden könne. Diese Prognose ist laut einem Bloomberg‑Artikel vom 18. Februar um 8:47 Uhr (Koreanische Zeit) verifiziert.

Valchunas stellte die relativ junge Anlegerbasis für Bitcoin als zentrales Argument vor. Er argumentierte, dass jüngere Anleger mit der Zeit mehr Kapital einsetzen und damit das über Bitcoin‑ETF einfließende Geld ebenfalls wachsen könne. Darüber hinaus sah er, dass eine zunehmende Markt­reife und die leichtere Aufnahme großer Institutionen in Portfolios die Chance erhöhen würden, dass ein Bitcoin‑ETF im Vergleich zu einem Gold‑ETF ein größeres Volumen entwickeln kann.

Dass ein Bitcoin‑ETF über herkömmliche Konten gehandelt werden könne, schafft einen Schnittpunkt mit dem traditionellen Finanzmarkt und erhöht damit die Zugänglichkeit. Valchunas betonte, dass der Bitcoin‑ETF für Anleger freundlicher und kostengünstiger strukturiert sei als direkte Börsennachfolge oder ein Exchange‑Trade‑Funds (ETFs) – was in Bezug auf Bildung und Promotion im Vergleich zu einem Gold‑ETF von Vorteil ist.

Während die Anzahl an thematischen ETF‑Anträgen, die Bitcoin sowie Gold beinhalten, steigt, unterscheiden sich diese beiden Vermögensklassen hinsichtlich Struktur und Zielsetzung. Valchunas wies darauf hin, dass ein Wachstum des Bitcoin‑ETFs nicht bedeute, dass der Gold‑ETF verdrängt würde; vielmehr sei das historische Status von Gold erhalten bleiben und gleichzeitig die Möglichkeit besteht, dass ein Bitcoin‑ETF dessen Größe übertreffen könne. Diese Situation verdeutet für die heimische Anleger, wie sich die Zugänglichkeit via ETFs weiterentwickeln kann.