Der US-Finanzmarkt zeigte nach der Zinserhöhung von Rhee Jun um 25 Basispunkte, die am 17. (Hochi) begann, eine Vielzahl von Richtungen. Kurz nach der Erhöhung des Leitzins sank die Rendite der 10‑jährigen US-Staatsanleihen auf 4,939 % und der Dollar zeigte einen leichten Abschwung. Die Verkaufsströmungen von Koreanischen und ausländischen Investoren setzten fort, wodurch der Won ebenfalls den Tiefstwert von etwa 1 380 Won erreichte.

Im ersten Abschnitt wird die umfassende Reaktion des Finanzmarktes auf die Zinserhöhung durch Rhee Jun erläutert. Am 16. hob Rhee Jun den Leitzins um 25 Basispunkte auf 3,75–4,00 % angehoben und öffnete die Möglichkeit weiterer Erhöhungen. Dies war ein Schritt zur Eindämmung der Inflationsgefahr. Die Rendite von 10‑jährigen Anleihen sank im Vergleich zum Vortag um 0,081 Punkte, während die Rendite von 30‑jährigen ebenfalls mehr als 6 Basispunkte auf 5,28 % sank – ein gemeinsamer Rückgang, der zugleich zur Entlastung der Inflationsgefahr führte.

Im zweiten Abschnitt wird das Verhalten des Devisenmarktes beschrieben. Nach dem Anstieg des Dollars in der Vorwoche schwäche dieser zurück und der Trading‑View‑Index für den Dollar fiel auf 99,910 % um 0,08 %. Im Gegensatz dazu blieb der Won gegenüber dem Dollar schwächer, wobei sich der Wechselkurs auf etwa 1 380,05 Won erhöhte. Dies resultierte daraus, dass ausländische Investoren die koreanischen Anleihen verkauften und die Nachfrage nach Dollar zunahm – eine Reaktion, die sowohl den Leitzins als auch die Zinserhöhung von Rhee Jun verstärkte und damit die Wechselkursentwicklung beeinflusste.

Im dritten Abschnitt werden die Reaktionen von Gold und Öl auf dem Markt erläutert. Der Goldpreis stieg um 1,79 % auf 4 341,01 $ pro Unzein im Vergleich zum Vortag, während der Preis für den 12‑monatigen US-Staatsanleihen um 0,3 % auf 4 399,70 $ zunahm. Dies zeigt, dass die gleichzeitige Abnahme von Dollar und Staatsrenditen ein Kernfaktor war, welcher die Goldpreise in eine Aufwärtsrichtung drückte. Zudem trug der Rückgang des Öls zur Entlastung der Energiekosten bei und hatte einen positiven Einfluss auf den Goldmarkt.

Im letzten Abschnitt werden Marktausblick und Zusammenfassung dargestellt. Die Frage, wie weit Rhee Jun tatsächlich weitere Erhöhungen fortsetzen wird, die Stabilität von 10‑jährigen Renditen sowie die Erwartungen hinsichtlich der weiteren Inflationsrückgänge stehen im Mittelpunkt. Der aktuelle Markt für Staatsanleihen, Devisen und Edelmetalleien wird als „Rhee‑Zinserhöhung nachfolgende Rückgang“ zusammengefasst; trotz der Tatsache, dass Rhee Jun bereits eine weitere Erhöhung durchführte, bleibt die Perspektive einer möglichen Schrumpung bestehen.