Lotte World Mall (Seoul, Songpa-gu, Jamil) – am 17. März um 18 Uhr begann das Pop-up „Dajeongine Kim‑Bap“ in der Tiefgarage Ebene 1 und zog eine lange Warteschlange an der Eingangstür. Etwa 40 Minuten vergingen von der Bestellung bis zur Auslieferung, und neben der Kasse hing ein Schild: „Durch die erhöhte Besucherzahl wird der Verkauf vorübergehend eingestellt“. Durch die über 20‑Meter lange Warteschlange entstanden in allen Teilen des Geschäfts „Open‑Run“-Effekte.

Das Pop‑up „Dajeongine Kim‑Bap“ ist eine Marke, die in Jeju in einem kleinen Laden gestartet wurde und durch Mundpropaganda bei Reisenden an Popularität gewann; es erhielt den Spitznamen „Jeju 3. Generation Kim‑Bap“. Während des Pop‑ups erzielte das Geschäft durchschnittlich etwa 1,4 Mio. Won pro Tag Umsatz, mit rund 600 Besuchern täglich, und nach der Eröffnung kamen über 120 Personen gleichzeitig in die Warteschlange, sodass das Geschäft vorübergehend stoppt werden musste.

Die rasante Popularität von lokalen Marken zieht auch große Einkaufszentren wie Baekhwajeom an. In einem kürzlichen Pop‑up im Yongseong‑Ipark‑Mall mit dem Titel „Nanchewi und Bada“ nahm die Firma Tongyeong‑Aga‑Clube teil, wo über 2000 Kunden das Event besuchten. Dies demonstriert, dass regionale Marken ihre Bekanntheit durch Online- und SNS-Plattformen sichern und durch Offline‑Räume weiter ausbauen können, wodurch Verbraucher direkt vor Ort erleben können.

Die Kooperation mit großen Einzelhandelsketten stärkt die Kundenerfahrung durch differenzierte „lokale Inhalte“. Baekhwajeom hat seit 2022 ein Programm namens „Eddih‑Daeun, Neo‑Local“ entwickelt, das 20 regionale Marken im ganzen Land vorstellt und den Austausch zwischen den Unternehmen ausbaut. Solche Initiativen liefern Verbrauchern neue Geschmacks- und Kulturwerte, verlängern die Aufenthaltszeit im Geschäft und steigern die Besucherzahlen nachhaltig.