Der Analyst Ha-neul NH Investor Researcher, der die Investitionsaussichten für Hyundai Motor neu bewertet hat, erklärte am 27., dass das Unternehmen beabsichtigt, seine Fertigungsfähigkeiten durch den Einsatz von KI-basierten Plattformen neu zu strukturieren. Er stellte fest, dass die Zielsetzung von 5,4 Millionen Won als Aktienkurs gesetzt sei und, trotz der aktuellen Einschätzung „Kauf“, die Frage, ob die Robotik‑ und autonome Fahrungsprojekte direkt mit Umsatz und Gewinn verknüpft werden können, ein entscheidendes Element für zukünftige Bewertungen darstellt.

Der Analyst bewertete, dass Hyundai Motor seine bestehenden Produktionsinfrastrukturen und Ressourcen wie Zulieferketten und Logistik nutzt, um Software‑ und datenorientierte Geschäfte über KI auszubauen. Besonders hob er hervor, dass die Technologie‑ und Know‑how aus Unternehmen wie Kia, Hyundai Mobis und Hyunglovis als starke Stärken gelten, die sich gut auf neue Geschäftsbereiche übertragen lassen; zudem betonte er, dass ohne größere Investitionen in Boston Dynamics und andere KI‑Infrastrukturen der Cashflow nicht stabil bleibt.

Im Bereich des autonomen Fahrens plant das Unternehmen, die NVIDIA-basierte „Level 2+“ im ersten Halbjahr 2028 einzuführen und im zweiten Halbjahr desselben Jahres den „Level 2++“ zu produzieren. Außerdem soll die selbst entwickelte „Atrium AI“-basierte Level 2++ im zweiten Halbjahr 2029 eingeführt werden. Der Analyst erklärte, dass diese technologische Entwicklung nicht nur ein Trend sei, sondern dass die Kommerzialisierung von Software zentral sei und mit realen Einnahmen aus Optionen, Abonnements und Versicherungen verbunden sein müsse.

Der Humanoid‑Robot „Atlas“ müsse künftig nachgewiesen werden, erklärte der Analyst. Hyundai Motor Group plant bis 2028 eine jährliche Fertigungskapazität von 30 000 Einheiten und bis 2030 soll die Gruppe 25 000 Atlas‑Modelle einführen. Er betonte, dass der Humanoid‑Atlas, der für den Unternehmenswert zentral sei, sich noch in einer Phase vor großen Umsatznachweise befinde und dass Investitionsrenditen wie bei Boston Dynamics überprüft werden müssten.

Der Analyst wies darauf hin, dass die Geschichte des neuen Geschäfts nach der Enthüllung der Atlas‑ und AI‑Robotik‑Strategie bei CES im Januar ein beispielhaftes Beispiel dafür sei, wie Aktienkurse sich bewegen. Er betonte, dass zukünftige Bewertungen nicht allein durch eine Ankündigung auf der CES erfolgen könne; sie müssten vielmehr die realen Produktionsstätten, Kundenverträge, Verkaufspreise und Kostenbasis nachweisen.