Es wurde bestätigt, dass MBK Partners, der größte Private-Equity-Manager in Ostasien, in seinem kürzlich veröffentlichten Jahresbericht den Schutz seiner Investitionsrendite erfolgreich bewiesen hat. Trotz der Verluste aus der Investition in Home Plus im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen in den Märkten für Japan und Hongkong hohe Renditen und zahlte den inländischen und ausländischen Investoren (LPs) Dividenden in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar. Dies ist ein stark erhöhter Wert im Vergleich zum Vorjahr von 1,2 Milliarden US-Dollar und wird als Zeichen dafür gewertet, dass MBK auch in schwierigen Marktbedingungen das Vertrauen der Investoren bewahrt hat. Präsident Kim Byung-joo betonte in seinem jährlichen Brief die anhaltende Dynamik des japanischen Marktes, die Branchenumstrukturierung durch die Integration von Technologie sowie die Chancen im Gesundheitswesen und in der Pflege aufgrund demografischer Veränderungen und stellte attraktive Investitionsmöglichkeiten fest.

Der jährliche Brief von MBK Partners wird nicht nur von inländischen Pensionsfonds, sondern auch in der globalen Investitionsbranche als wichtiger Indikator für den Markt gewertet. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat MBK mit einem kumulierten Kapitalrückfluss von über 21 Milliarden US-Dollar seine Position als führendes Unternehmen in der asiatischen Private-Equity-Branche festigt. Präsident Kim Byung-joo hob hervor, dass die rechtliche Sanierung des Portfolio-Unternehmens Home Plus zu einer Prüfung durch die öffentliche Aufsicht, Regulierungen und rechtliche Ermittlungen wurde und dass er bei der Führung des Unternehmens die Notwendigkeit spürte, ein Gleichgewicht zwischen westlichen Investitionsprinzipien und asiatischer sozialer Verantwortung zu finden. Zwar bestätigten die Behörden, dass das Unternehmen keine illegalen Handlungen begangen hat, doch dies war ein weiterer Anlass, um die Bedeutung einer sozial verantwortlichen Unternehmensführung zu erkennen.

Die im vergangenen Jahr an die LPs zurückgezahlten Dividenden aus der Kapitalrückführung beliefen sich auf 1,7 Milliarden US-Dollar und stiegen im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. Zu den Hauptergebnissen gehörten die Rückkäufe und Neukapitalisierungen von Japan Silver Care (Japan Wellbeing) und der Kurata-Gruppe im Bereich Buyout, von HKBN (Hongkonger Telekommunikationsunternehmen), Dongjin Textile (inländisches Unternehmen), Xiyanli (chinesisches Esthetikunternehmen) sowie von CAR (Mietwagenunternehmen). Im Bereich Special Situation wurden zudem Bohai Leasing (Hongkonger Leasingfirma), SK On sowie JBR (japanisches Pflegeunternehmen) zurückgekauft. Besonders hervorzuheben ist, dass der Fonds Nr. 3 für Buyout, der Home Plus einschließt, im vergangenen Jahr eine Jahresrendite von 15,4 % beibehielt, was als zufriedenstellend zu bewerten ist. Mit einer Rendite-Multiplikation von 2,1-fach im Vergleich zum eingesetzten Kapital ist dies das höchste Ergebnis unter den Fonds für Buyout des Unternehmens. Durch den Verkauf der Anteile an HKBN gelang die Verteidigung der Rendite, und die inländischen M&A-Investitionsaktiva trugen ebenfalls zur Aufrechterhaltung hoher Renditen bei.

Präsident Kim Byung-joo betonte für die zukünftige Investitionsstrategie die anhaltende Wachstumsdynamik des japanischen Marktes, die Integration von künstlicher Intelligenz, die Bereiche Gesundheitswesen und Pflege sowie Chancen im Bereich Private Credit und hybrides Kapital. Er kündigte in der Schlussbemerkung seines jährlichen Briefes an, sich auf die Bereitstellung langfristiger Renditen zu konzentrieren und gleichzeitig Champion für soziale Verantwortung zu werden. Dies deutet darauf hin, dass er angesichts der öffentlichen Kritik nach der Home-Plus-Affäre eine Betonung der sozial verantwortlichen Unternehmensführung zum Ausdruck brachte. Zudem wurde der Fonds Nr. 6 für Buyout in einer endgültigen Größe von 5,5 Milliarden US-Dollar gegründet, und mit einer Neuanlagequote der Hauptinvestoren von etwa 80 % erregt er großes Interesse. Wir werden gemeinsam mit dem Wachstumstrend in den asiatischen Märkten wie Korea und Japan nach zukünftigen Investitionsmöglichkeiten suchen und ein nachhaltiges Wachstum fortsetzen.