Die Korea-Investment-Gruppe bewertet die künftige Wachstumsfähigkeit der KB-Finanzgruppe neu und empfiehlt die Kaufempfehlung stark. Das Wertpapierhaus erklärte in dem am 24. veröffentlichten Analysebericht, dass es das Wachstum der Eigenkapitalrendite (ROE) des Konzerns in diesem Jahr positiv einschätzt und den Zielkurs von den bisherigen 190.000 KRW auf 205.000 KRW deutlich anhebt. Dies wird nicht nur als einfache Kursanpassung gewertet, sondern spiegelt die Einschätzung wider, dass der aktuelle Kurs unter dem eigentlichen Wert des Konzerns liegt. Laut den Analyseergebnissen beträgt das berechnete Verhältnis von Zielkurs zu Eigenkapital 1,31, was einem implizierten ROE von rund 11,5% und einer Kapitalkostenquote von 9,2% entspricht. Die Forscher bewerten diese Werte als Beleg für die finanzielle Stärke und die Fähigkeit der Gruppe, nachhaltig Gewinne zu generieren.
Das robuste Wachstum der KB-Finanz wird darauf zurückgeführt, dass sowohl die solide Basis im Bankensektor als auch die differenzierten Stärken im Wertpapierbereich gleichzeitig wirken. Besonders die Ergebnisrechnung des ersten Quartals übertrifft die Erwartungen mit großem Abstand; im Zentrum steht ein außerordentlich hoher nichtzinsabhängiger Gewinn von rund 170 Milliarden KRW. Dieser Wert liegt um 22% über der zuvor von der KB-Securities prognostizierten Summe von 130 Milliarden KRW und ist auch ein Ergebnis der allgemeinen Belebung an den Börsen. Die Einnahmen aus Gebühren stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 19%, wobei die Einnahmen aus dem Wertpapiergeschäft um 71% anwuchsen und so das Wachstum der ertragbringenden Transaktionen deutlich zur Geltung brachten. Auch die Einnahmen aus Treuhandgeschäften stiegen um 35% und bestätigten damit das Vertrauen in die traditionellen Finanzdienstleistungen.
Auch der Bankensektor hält einen stabilen Ertragsstrom aufrecht; durch die Ausweitung der Kern-Einlagenbasis und Bemühungen zur Effizienzsteigerung der Beschaffungskosten verbessert sich die Nettozinsmarge. Die Nettozinsmarge der KB-K국민-Bank betrug im ersten Quartal 1,77% und stieg damit um 0,02 Prozentpunkte gegenüber dem vorherigen Quartal; auf Konzernebene wurde eine Verbesserung von 0,04 Prozentpunkten erzielt. Diese Stabilität lässt sich nicht allein mit Zinserträgen erklären, sondern zeigt sich auch in der hervorragenden Behandlung von Verlustvorträgen (NPLs). Die quartalsweisen Verlustquoten beliefen sich auf 0,4%, was eine Verbesserung von 0,12 Prozentpunkten gegenüber dem vorherigen Quartal und 0,14 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahresquartal darstellt. Dies verdeutlicht, dass der Konzern in einer Zeit zunehmender Unsicherheiten auf dem Finanzmarkt seine Risikosteuerungskompetenz effektiv einsetzt.
Zudem wird der Plan der Gruppe, die bereits erworbenen 14,26 Millionen eigene Aktien vollständig zum 15. des nächsten Monats zu vernichten, positiv aufgenommen. Der Analyst erklärte, dass diese Entscheidung von großer Bedeutung ist, da sie rechtliche und politische Unsicherheiten bezüglich der künftigen Veräußerung eigener Aktien frühzeitig beseitigt. Die Vernichtung eigener Aktien ist Teil einer Politik zur Rückführung von Wert an die Aktionäre und erhöht die Kapitalrendite des Unternehmens sowie den Wert für die Aktionäre. Die KB-Finanz betreibt sowohl den Bank- als auch den Wertpapierbereich ausgewogen und führt gleichzeitig aktionärsfreundliche Maßnahmen wie die Verwaltung eigener Aktien durch; daher wird sie von langfristigen Investoren als attraktive Wahl bewertet.