Die Flamme der Arbeitskampfes, die sich nach dem Tod eines Mitglieds der CU-Logistikzentrale in der Provinz Jeonnam in Jinju fortsetzte, ist immer noch nicht erloschen. Die Hauptorganisation der Frachtgewerkschaften (Hwamul Yeondae) unter dem Dach der Allgemeinen Koreanischen Gewerkschaftsbund (TNU) und das BGF Logistics, eine Logistik-Tochtergesellschaft, trafen sich erneut an einem Verhandlungstisch, um ihre jeweiligen Positionen zu klären. Laut Berichten aus der Arbeitswelt am 24. fand die heutige Debatte um 14 Uhr in einem Hotelkonferenzraum im Stadtbezirk Uichang von Changwon statt und endete um 18:34 Uhr. Beide Seiten hatten am 22. einen offiziellen Besuch im Jinju-Amt für Arbeit und Beschäftigung des Ministeriums für Arbeit und Beschäftigung absolviert und hatten danach in Daejeon erstmals Verhandlungen versucht; nach nur zwei Tagen fanden sie in diesem zweiten Treffen keinen konkreten Abschluss und gingen wieder leer aus.

An der Sitzung nahmen aus der Frachtgewerkschaftsseite neben dem Politikverhandlungsvorsitzenden Kim Jong-in und dem stellvertretenden Vorsitzenden Choi Sam-young insgesamt fünf Delegierte teil. Auf der Seite von BGF Logistics waren hingegen drei Fachkräfte, darunter ein Logistik-Teamleiter und ein spezialisierter Arbeitsrechtanwalt, anwesend. In angespannter Atmosphäre ereignete sich kurz vor dem Ende der Verhandlungen um 18:30 Uhr, dass lautstarkes Schreien aus dem Konferenzraum dröhnte. Dies wird als Ausdruck der engen Positionsdifferenz und der verzweifelten Psyche beider Seiten analysiert. Die Unternehmensseite näherte sich dem Treffen nicht als einfache fachliche Verhandlung, sondern auf der Ebene der 'Diskussion' und zog eine klare Linie bezüglich der Rechte der Nutzer.

Vor den Verhandlungen hielt die Frachtgewerkschaft am Vormittag vor dem CU-Logistikzentrum in Jinju eine Pressekonferenz ab, um die Haltung der Unternehmensseite scharf zu verurteilen. Die Frachtgewerkschaft wies darauf hin, dass BGF Logistics einen Antrag auf einstweilige Verfügung zur Unterlassung von Arbeitsstörung bereits einen Tag nach Beginn der Verhandlungen eingereicht hatte. Sie kritisierten dies als 'Verzicht auf Vertrauen' und forderten die Aufhebung der rechtlichen Maßnahmen der Unternehmensseite. Besonders die Herabstufung der Verhandlungsnatur durch die Unternehmensseite wurde von der Frachtgewerkschaft als Aufforderung zu einem echten Dialog wiederholt betont. Beide Seiten suchten nach einer engen Lücke zwischen dem Unternehmungsmanagement und den Rechten der Arbeitnehmer, doch die grundlegenden Reibungen blieben bestehen.

Beide Seiten einigten sich darauf, am 26. erneut fachliche Verhandlungen zu führen, doch die Stimmung ist nicht zufrieden mit dem Ergebnis dieser Verhandlungen. Die Frachtgewerkschaft erklärte, dass sie den Kampf fortsetzen werde, bis die Unternehmensseite den Antrag auf einstweilige Verfügung zurücknimmt und echte Verhandlungen durchführt. Dies ist nicht nur ein Scheitern der Verhandlungen, sondern eine Gelegenheit, erneut zu bestätigen, warum Arbeitnehmer für ihre Rechte kämpfen müssen. Es ist ein Zeitpunkt, an dem Anstrengungen zur Lösung der instabilen Beschäftigungsstruktur und der Sicherheitsprobleme in der Logistikindustrie dringend erforderlich sind.