Die Hana Securities analysiert am 29. die starke Kurssteigerung von Samsung SDI, die in den letzten drei Monaten rund 97 % betrug, als Aufwind durch die Erwartung einer Verbesserung der Geschäftszahlen und hat den Zielkurs von bisher 469.000 KRW drastisch auf 857.000 KRW angehoben. Das Brokerhaus betonte, dass es trotz des kurzfristigen starken Anstiegs zwar zu verstärkten Anpassungsdruck kommen kann, dies aber kein fundamentales Verkaufssignal darstellt. Der Analyst Kim Hyun-soo empfahl den Halter, da die steile Aufwärtsbewegung zwar vorübergehende Volatilität auslösen kann, doch die langfristigen Wachstumstreiber ausreichend sind.

Die Aussichten für den Batteriegeschäftsbereich für Elektrofahrzeuge sehen besonders gut aus. Durch die Reduzierung der Produktionskapazitäten der europäischen Werke um rund 20 % in den letzten drei Jahren konnte die Last durch fixe Kosten deutlich verringert werden. Ab der zweiten Hälfte dieses Jahres beginnen neue Projekte mit Hyundai Motor, im nächsten Jahr wird das neue Projekt von BMW in Betrieb genommen und 2028 wird ein neues Modell von Mercedes-Benz zum Angebot hinzukommen. Aufgrund dieser positiven Faktoren prognostiziert Hana Securities, dass die Auslastung des ungarischen Werks, die derzeit bei 50 % liegt, im nächsten Jahr auf über 80 % steigen wird.

Auch im Bereich der Energiespeichersysteme gewinnt die Argumentation, dass der Marktvolumen aufgrund des Mangel an Stromnachfrage in Nordamerika ausweitet, an Überzeugungskraft. Dieser Bereich zeigt nicht nur eine einfache Nachfragesteigerung, sondern auch strukturelle Wachstungspotenziale, die voraussichtlich eine wichtige Triebkraft für die zukünftige Verbesserung der Geschäftszahlen darstellen werden. Besonders die Nachfrageknappheit im nordamerikanischen Markt stimuliert direkt die Investitionsnachfrage nach ESS-Anlagen, wodurch das Wachstumspotenzial dieses Geschäftsbereichs große Erwartungen weckt.

Die Anzeichen für eine Verbesserung der Geschäftszahlen zeigen sich bereits in den Zahlen. Die Tatsache, dass der Umfang des operativen Verlusts im ersten Quartal auf 15,56 Milliarden KRW sank, im Vergleich zum vorherigen Quartal, ist ein wichtiges Signal. Analyst Kim interpretierte dies als Wendepunkt, da zwar sechs Quartale hintereinander Verluste verzeichnet wurden, aber die Verlustbeträge in den letzten zwei Quartalen hintereinander schrumpfen. Dies deutet darauf hin, dass gleichzeitig interne Kostensenkungen, Verbesserungen der Produktionseffizienz und die vollständige Realisierung der Gewinne aus neuen Projekten voranschreiten.