Laut dem neuesten Analysebericht von KB Securities verändert sich das Rückgrat der Speicherindustrie schnell, da die KI-Technologie nun tatsächlich in den Inferenzstadium übergeht. Die Unternehmensbewertung von Samsung Electronics, das die Speicherproduktion als oberste Priorität hat, wird erneut neu bewertet, und die Einschätzung für diese Aktie bleibt auf „Kaufen", wobei der Zielkurs bei 360.000 Won festgelegt wurde. Dies deutet darauf hin, dass es sich nicht um eine einfache kurzfristige Chance handelt, sondern um eine langfristige Investitionslogik, die den Kern der strukturellen Veränderung in der KI-Branche erfasst.

Industrieexperten weisen darauf hin, dass in der Vergangenheit, als KI-Trainierungsmodelle große Datenmengen auf einmal verarbeiten mussten, die Kombination aus Grafikkarten und Hochbandbreitenspeicher eine absolute Rolle spielte. Doch nun, da KI-Inferenz und Agententechnologien an Bedeutung gewinnen, ist die sequenzielle Verarbeitung von Informationen und Daten unerlässlich; folglich wird die Bedeutung von Prozessoren, serverseitigem DDR-RAM, energieeffizientem mobilen DDR5X und NAND-Flash sich schnell ausdehnen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Zukunft des CPU-Performance-Rennens maßgeblich von der Menge an universellem Speicher abhängen wird. Diese Veränderung wird nicht nur CPU-Firmen wie Intel, sondern auch Speicherunternehmen wie Samsung Electronics enorme Synergieeffekte bescheren.

Außerdem unterliegt das Verhältnis zwischen CPU- und GPU-Installationen einem raschen Wandel. Während GPUs im KI-Trainierungsstadium überwältigend dominierten, wurde das Verhältnis von 1:8 auf 1:3 angepasst; nun, im Übergang zu einer Multi-Agenten-KI-Umgebung, wächst der Anteil der CPU weiter. Analysen deuten darauf hin, dass die CPU in Zukunft möglicherweise sogar ein Verhältnis von 2:1 erreichen wird, was sie zum vorherrschenden Element macht. Diese Entwicklung steht in Einklang mit der Prognose, dass die weltweite Rechenkapazität von Datacentern bis 2030 um etwa 100 Gigawatt zunehmen und sich damit verdoppeln wird, was eine starke Grundlage für einen langfristigen starken Anstieg der Speicherbedarfe darstellt.

Besonders der Tatsache, dass die Kapazität zur Erweiterung von Datacentern bei den wichtigsten KI-Plattformunternehmen noch groß ist, wird das zukünftige Marktwachstum stützen. Während Anthropic Claude, das im Bereich der Agenten-KI eine starke Position eingenommen hat, eine Erweiterung des Datacenters auf 10 Gigawatt für 2030 plant, ist das Planungsziel von OpenAI mit 30 Gigawatt noch deutlich größer. Dies bedeutet, dass die wichtigsten KI-Plattformen in Zukunft über zusätzliche Infrastrukturinvestitionen verfügen, um den Markt zu führen. Unter Berücksichtigung der Entwicklungstrends im KI-Markt, die seit 2022 mit der generativen KI über die Agenten-KI hin zur physischen KI verlaufen, ist davon auszugehen, dass die Investitionsattraktivität in den kommenden Monaten weiter steigen wird. Schließlich wird unter dem langfristigen starken Trend der Speicherbedarfe bis 2030 Samsung Electronics, das über eine enorme Speicherproduktionskapazität und Lieferfähigkeit verfügt, der endgültige Marktsieger sein.