OpenAI hat bekannt gegeben, dass Thomas Lind als neuer Leiter für die Aufgaben im Bereich Cyber‑ und strategischer Risiken ernannt wurde. Lind wird ab dem 2. Oktober 2026 dem Team für nationale Sicherheitspolitik von OpenAI beitreten und übernimmt die Gesamtverantwortung für den Aufbau und Betrieb von KI-basierten Cyberverteidungsystemen.
Der US-Verteidigungschef Kevin R. McCarthy hat am 2. Juni 2026 mit der Anordnung 14409 das Ziel gesetzt, die Cyberverteidigung des Bundeswesystems zu stärken und den Zugang zu KI‑basierten Verteidigungswerkzeugen sowie Cyber‑Sicherheitsdienste zu erweitern. Diese Anordnung verpflichtet die Industrie und private Akteure zur Zusammenarbeit bei der Aufdeckung von Softwarenschwachpunkten und deren Behebung. Die Regierung erklärt, keine Genehmigung für KI‑Modelle oder ein Vorabfrageverfahren einzuführen.
OpenAI hatte im April 2026 seine Cyberverteidungsplan veröffentlicht, in dem es die Zusammenarbeit zwischen Regierung und Industrie sowie die Stärkung der fortschrittenden Cyberkompetenzen und die Kontrolle des Einsatzes von Modellen betont hat. Im Juli 2026 veröffentlichte das National Security Prinzip, das klare Vorgaben zu demokratischen Verantwortungen, menschlicher Urhebung und Rechtsstaatlichkeit enthält.
Dieser KI‑Politikwechsel belegt Linds Eintritt und die Zuständigkeit des Feldes; konkrete Befugnisse und zukünftige Pläne sind noch nicht veröffentlicht. OpenAI hat bereits Ankündigung von Testen von Modellen mit hoher Cyberkompetenz sowie der Verstärkung von Sicherheitskontrollen.