Die Financial Supervisory Service (FSS) hat erneut den Plan von Hanwha Solutions zur Kapitalerhöhung mit hohem Volumen gestoppt, wodurch eine erhebliche Verzögerung der geplanten Ausgabe neuer Aktien erwartet wird. Laut jüngsten Angaben der Finanzbehörden hat die FSS am 17. vergangenen Monat verlangt, dass der eingereichte Wertpapierprospekt korrigiert und erneut eingereicht wird. Dies ist die zweite Verwaltungsmaßnahme innerhalb von nur neun Tagen. Die Behörden haben in einer Bekanntmachung festgestellt, dass der eingereichte Inhalt unklar ist, da das Dokument die gesetzlichen Formanforderungen nicht erfüllt, wichtige Informationen enthalten oder durch Falschdarstellungen oder Auslassungen beeinträchtigt ist, was eine rationale Einschätzung der Anleger erschweren könnte.

Infolgedessen ist der betreffende Wertpapierprospekt noch nicht genehmigt und seine Wirksamkeit ausgesetzt; es ist nun sehr wahrscheinlich, dass die gesamten Emissionsverfahren, einschließlich des Bezugszeitplans, geändert werden müssen. Sollte Hanwha Solutions den korrigierten Prospekt nicht innerhalb von drei Monaten ab dem heutigen Tag erneut einreichen, wird der Kapitalerhöhungsplan als zurückgezogen betrachtet werden. Dies ist nicht nur ein rein formales Problem, sondern wirft eine erhebliche Unsicherheit in den Kapitalbeschaffungsplan des Unternehmens auf und löst gleichzeitig Besorgnis und Aufmerksamkeit auf dem Markt aus.

Hanwha Solutions hatte am 26. März unter Berufung auf die Notwendigkeit einer Verbesserung der Finanzstruktur, um einen Ratingschwund aufgrund der Verschlechterung der globalen Solar- und Chemiebranche zu verhindern, eine überraschende Ankündigung einer Kapitalerhöhung in Höhe von 240 Milliarden Won getroffen, ohne zuvor mit den Aktionären ausreichend zu kommunizieren. In diesem Prozess stieß das Unternehmen auf Widerstand der Aktionäre wegen des Mangels an vorheriger Diskussion und der Sorge vor einer Verwässerung der Aktien durch einen massiven Zustrom von Aktionären. Selbst nachdem die FSS die erste Korrektur forderte und die geplante Kapitalerhöhung von 240 Milliarden auf 180 Milliarden Won reduziert wurde, ist der Plan nun auch der zweiten Prüfung durch die Behörden nicht bestanden.

Die Seite von Hanwha Solutions hat erklärt, dass sie die zweite Korrekturforderung der FSS sehr ernst nimmt. Zudem habe sie versprochen, die verschiedenen Kritikpunkte und Meinungen, die von Aktionären und Medien bezüglich des Kapitalerhöhungsplans erhoben wurden, mit bescheidener Haltung erneut eingehend zu überdenken. Die Behörden intendieren, einen korrigierten Prospekt vorzulegen, der die Anforderungen der Korrekturforderung sorgfältig erfüllt, und haben ihren Willen bekundet, die Stärkung der Transparenz des Unternehmens und den Schutz der Anleger während dieses Prozesses zur obersten Priorität zu machen.