Hanwha Investment Securities hat am 31. (Montag) die aktuelle Situation und zukünftige Aussichten von Samsung SD untersucht. Das Unternehmen hat die Zielpreisent von bisher 250 000 KRW auf 300 000 KRW angehoben, indem es die Möglichkeit einer Umsatzsteigerung durch Gewinnung der Kernkunden betont hat. Die Investitionsmeinung blieb „Kauf“.
Kim So-hye, Analyst bei Hanwha Investment Securities, erklärte, dass Samsung SD derzeit eine KI-Datenzentrumsinfrastruktur mit einer Größe von 110 MW betreibt und plant, diese auf 230 MW im Jahr 2029 und mindestens 800 MW im Jahr 2031 auszubauen. Nicht nur eigene Bau- und Betriebseinheiten (Data‑Center‑Model), sondern auch verschiedene Modelle wie „direct investment“, „regional investment“ etc. Insbesondere das DBO-Modell (Design‑Build‑Operate) ist bemerkenswert, da es ohne direkte Eigentümung von Assets die Möglichkeit bietet, Infrastruktur zu errichten und gleichzeitig Einnahmen aus Betrieb zu erzielen, wodurch die Kapitalbelastung geringer wird.
Der Analyst prognostizierte, dass die Gewinnmarge im zweiten Halbjahr wieder auf das Niveau des Vorjahres zurückkehren wird. Dies liegt daran, dass mit etwa 7 Billionen KRW liquiden Vermögens und durch Kooperationen mit KKR etc. über 1,200 Milliarden KRW neue Mittel beschafft werden, sodass kurzfristige Investitionsausweitung die finanzielle Struktur nicht stark beeinträchtigt.
Der Umsatz im kommenden Jahr wird auf 1,8 Billionen KRW geschätzt und die Ergebnisse des zweiten Halbjahres deuten darauf hin, dass mit der steigenden Auslastung von GPU‑Dienstleistungen die Marktpreise leicht ansteigen werden. Nach dem nächsten Jahr soll das operative Ausmaß neuer Datenzentren ein weiteres Niveau erreichen.